Blasengesundheit

Jede dritte Frau hatte schon eine
Blasenentzündung

Warum immer ich

Eine gute Frage. Warum sind eigentlich so oft Frauen von diesem unangenehmen Brennen in der Blase betroffen? Salopp gesagt: wir haben keinen Penis. Unsere Harnröhre ist also kürzer und Bakterien gelangen dadurch leichter in die Blase hinein. Außerdem liegen bei Frauen der Darmausgang und die Harnröhre ziemlich dicht beieinander. Tatsächlich sind nämlich Darmbakterien (E. coli genannt) für über Dreiviertel aller Entzündungen in den Harnwegen verantwortlich. Die erfüllen im Darm zwar Ihren Zweck, aber wenn sie mal in die Blase gelangen, treten sie die brennende Hölle los.

„Uh-Oh“:
die typischen
Anzeichen

Das ist der unangenehme Teil, also machen wir es kurz: Schmerzen im Unterleib, Brennen beim Wasserlassen und häufiger Harndrang sind die ersten Anzeichen dafür, dass Ihre Blasengesundheit in Mitleidenschaft gezogen wurde. Außerdem kann Ihr Urin trüb sein und auch anders riechen als sonst.

Erste Hilfe

Was tun wenn’s brennt?

Die gute Nachricht zuerst: Das Brennen ist zwar sehr unangenehm, ist aber – wenn Sie ein paar Dinge beachten – auch schnell wieder überstanden. Wichtig: Sobald Sie die ersten Anzeichen bemerken (oder auch nur einen Verdacht haben) sollten Sie so bald wie möglich einen Arzt aufsuchen und Gegenmaßnahmen ergreifen. Hier sind ein paar Ratschläge für Ihre Blasengesundheit:

erste-hilfe

Gut durchspülen

„Viel trinken!“, heißt es ja immer, wenn die Blase unter Feuer steht. Tatsächlich sind maximal 2 Liter am Tag am besten für Ihre Gesundheit. Vor allem, wenn Sie bei Kräutertees und Wasser bleiben.

Ruhe!

Zuhause bleiben, Vorhänge zu, Telefon aus, Stress abschalten. Ruhe und Entspannung helfen dem Körper schneller zu regenerieren.

Sauber bleiben

Naheliegend, aber wichtig: halten Sie Ihren Intimbereich sauber, damit nicht noch mehr Bakterien in die Harnröhre gelangen. Aber – und das ist viel wichtiger – übertreiben Sie es auch nicht. Intimsprays und parfümierte Seifen wären zu viel des Guten. Verwenden Sie lieber eine sanfte PH-neutrale Seife oder Waschlotion aus dem Reformhaus.

Und Wärme?

Die gute alte Wärmflasche wird ja gern im Kampf gegen Unterleibs-Schmerzen eingesetzt. Beim Brennen in der Blase ist das allerdings nicht ratsam. Denn wenn man einer Entzündung Wärme zuführt kann das kontraproduktiv wirken. Von der Wärmflasche müssen wir Ihnen also abraten, auch wenn sich der Mythos nach wie vor hartnäckig hält.

Kein Sex

Klingt erstmal überflüssig, denn wenn es überall brennt und man alle 5 Minuten auf die Toilette muss ist die Lust wahrscheinlich ohnehin nicht sehr groß. Aber auch wenn das erste Brennen weg ist, sollten Sie lieber noch ein wenig vorsichtig sein, damit es nicht gleich wieder durch Schmierinfektionen von vorne losgeht.

Wann muss ich eigentlich zum Arzt?

Am besten ist es natürlich, wenn Sie immer zum Arzt gehen, sobald Sie sich krank fühlen. Auch wenn Sie das Brennen in der Blase immer gut mit Hausmitteln in den Griff bekommen, sprechen Sie lieber mit Ihrem Arzt. Das gilt natürlich vor allem dann…

Junge Frau klammert sich an ein blaues Kissen

Wenn Sie Schwanger sind

(herzlichen Glückwunsch!) sollten Sie unbedingt zum Arzt. Während einer Schwangerschaft ist der Körper anfälliger für Infektionen und Bakterien in den Harnwegen. Dies kann natürlich für Ihr ungeborenes Kind nicht gut sein. Gehen Sie also lieber zum Arzt, damit es nicht zu Komplikationen kommt.

Wenn Sie Fieber bekommen

und/oder nach drei Tagen keine Verbesserung eintritt. Das bedeutet dann leider, dass die Infektion etwas komplizierter geworden und nicht mehr mit einfachen Mitteln zu behandeln ist. Sie sollten dann mit Ihrem Arzt darüber sprechen.

Wenn Sie Schmerzen im Nierenbereich haben

Bis hierhin war es nur nervig, aber wenn die Schmerzen Ihre Nieren erreichen, dann wird es unangenehm und gefährlich. Eine Entzündung der Nieren kann bei Nichtbehandlung zu Folgeschäden führen. Auch in diesem Fall sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.

Wenn Sie häufiger Probleme mit der Blase haben

Eine oder zwei Entzündungen im Jahr können vorkommen, aber wenn Sie regelmäßig sind, dann sollten Sie sich von einem Facharzt untersuchen lassen. Vielleicht hat es körperliche Ursachen, die das unangenehme Brennen immer wiederkehren lassen. Eine Harnwegsverengung zum Beispiel, eine Entleerungsstörung der Blase oder z.B. übrig gebliebene Nierensteine können die Gründe sein.

„Wo kommt das denn jetzt wieder her?“

Die größte Gefahr für die Blasengesundheit sind Bakterien. In den meisten Fällen sind es sogar die eigenen und allen voran das Darmbakterium E. coli. In sehr seltenen Fällen können auch Viren und Pilze für eine Infektion der Harnwege verantwortlich sein. Und es gibt leider einige Dinge, die es Bakterien und anderen Erregern besonders leicht machen, bis in Ihre Blase zu gelangen (wo sie eigentlich nichts zu suchen haben).

sex

Sex

Vor allem wenn man häufig Sex hat, kann die hohe Aktivität leider auch das Risiko für das Eintreten einer Blasenentzündung steigern. Nicht umsonst nennt man das nervige Leiden auch „Honeymoon Cystitis“. Durch den engen körperlichen Kontakt kann es manchmal vorkommen, dass vermehrt Bakterien den Weg in die Blase finden und dort Ihr „Unheil“ anrichten.

Kälte und Nässe

Wenn es kalt und nass wird und das eigene Immunsystem geschwächt wird, haben es Viren und Bakterien besonders leicht. Deswegen kommt die Grippewelle im Herbst nicht von ungefähr. Aber für Ihre Blase gibt es den ganzen Sommer über eine Menge Gelegenheiten sich zu unterkühlen. Auf kalten Untergrund sitzen oder nasse Schwimmkleidung, zum Beispiel.

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kaelte-und-naesse

Kälte und Nässe

Wenn es kalt und nass wird und das eigne Immunsystem geschwächt wird, haben es Viren und Bakterien besonders leicht. Deswegen kommt die Grippewelle im Herbst nicht von ungefähr. Aber für Ihre Blase gibt es den ganzen Sommer über eine Menge Gelegenheiten sich zu unterkühlen. Auf kalten Untergrund sitzen oder nasse Schwimmkleidung, zum Beispiel.

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Sonstige Risikofaktoren

Wenn das Brennen in der Blase Sie häufiger plagt, kann das auch andere Ursachen haben. Stress und eine falsche Ernährung schwächen Ihre natürlichen Abwehrkräfte. Auch angeborene oder erworbene Veränderungen der Blase (z.B. Harnwegsverengung) oder Stoffwechselstörungen (z.B. Diabetes) können Ihre Blasengesundheit beeinträchtigen. Eine Schwangerschaft leider auch, da die Blase und die Harnleiter oft weitgestellt werden. Oder die Wechseljahre: Ihr Körper produziert weniger Östrogen. Dadurch befinden sich weniger schützende Milchsäure-Bakterien in Ihrer Vagina und die Schleimhaut der Blase wird dünner. So können Bakterien häufiger Entzündungen verursachen.

Verhindern ist besser als behandeln

So nervig das Brennen auch werden kann, es gibt zum Glück ein paar einfache Dinge, die man tun kann, damit es bestenfalls gar nicht dazu kommt.

Lachende Frau hängt kopfüber von einem Ast

Immer genug trinken

Wenn Sie regelmäßig und genug trinken – maximal 2 Liter am Tag werden empfohlen – spülen Sie Ihre Blase automatisch optimal durch und Bakterien haben es schwer sich an den Schleimhäuten anzusiedeln. Am besten ist natürlich Wasser. Wichtig ist auch, die Blase regelmäßig zu entleeren.

Nicht unterkühlen

Vermeiden Sie es, lange auf kalten Untergründen zu sitzen und halten Sie Ihre Füße schön warm. Gerade in der ungemütlichen Jahreszeit kann man auch einfach mal ein schönes heißes Bad nehmen. Im Sommer sollten Sie auch bei hohen Temperaturen Ihre nasse Badekleidung nicht zu lange tragen, um eine Unterkühlung der Blasengegend zu verhindern.

Sex: Qualität statt Quantität

Wenn Sie schon öfter Probleme mit Entzündungen hatten, die auffällig häufig nach dem Sex auftreten, gibt es auch hier einige Dinge, die Sie beachten können. Achten Sie zum Beispiel auf die Dauer der Vaginalpenetration. Reibung reizt die Schleimhäute und schwächt sie. Variieren Sie lieber ein bisschen beim Geschlechtsverkehr. Apropos variieren: insbesondere beim Wechsel von Anal- zu Vaginalverkehr ist vorsichtig geboten, denn so können Darmbakterien sehr leicht in die Vagina geraten. Eine Möglichkeit besteht darin, nach dem Geschlechtsverkehr die Blase zu entleeren. Das spült Bakterien, die eventuell in Ihren Harnröhre gelangt sind, gleich wieder heraus.

Sauber.
Richtig sauber

Übertreiben Sie es nicht mit der Intimhygiene. Versuchen Sie, möglichst auf parfümierte Seifen und Lotionen zu verzichten. Die bringen den ph-Wert Ihrer Vagina aus dem Gleichgewicht und schwächen so Ihre natürliche Schutzfunktion. Und der Vollständigkeit halber: wenn Sie auf der Toilette sitzen, achten Sie darauf, sich nach dem Stuhlgang immer von vorne nach hinten abzuwischen. Schließlich sind es in den meisten Fällen Darmbakterien, die eine Entzündung verursachen.

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